#32 – “Forever Legit? Musikbranche und Reeperbahn Festival im Wandel”

Shownotes

Vom 16. bis 19. September kommt in Hamburg die internationale Musikbranche zum Reeperbahn Festival zusammen. In diesem Jahr steht das Event unter dem Motto „Forever Legit?“; es geht um nicht weniger als die Zukunftsfähigkeit des Geschäftsmodells Musik. Ob Technologisierung, Generationswechsel oder die Entwicklung von Heavy-, HipHop- und elektronischen Subszenen – in einer Zeit, in der jahrzehntelang geltende Regeln überschrieben werden und nichts selbstverständlich erscheint, packt das Reeperbahn Festival die relevantesten Transformationen der Musikwelt unters Brennglas. Zugleich lässt sich die Conference auch die Auseinandersetzung mit der eigenen Legitimation gefallen. Diese Folge Reeperbahn Festival Deep Dive ist ein kleiner Taschenguide für das Reeperbahn Festival 2026 und zugleich ein Ausblick in die Zukunft von Festival und Musikindustrie.

Was sind deine Wünsche für die Musikbranche der Zukunft? Sag es uns in den Kommentaren! Wir freuen uns auf deine Meinung zum Thema, auch auf den Social Media-Accounts des Reeperbahn Festivals oder per E-Mail an deepdive@reeperbahnfestival.com.

Werbung: Diese Episode enthält Eigenwerbung für die Reeperbahn Festival Ausgabe 2026 sowie audio-gekennzeichnete Werbung für die Festival Partner DOLBY und KOCCA.

Die in diesem Podcast geäußerten Meinungen und Ansichten der Hosts sowie der Gäste spiegeln nicht notwendigerweise die Meinung der RBX GmbH wider. Der Podcast dient als Plattform für die Diskussion von Themen und den Austausch von Expert*innenmeinungen. Alle Inhalte sollen zur Inspiration und zur Anregung von Diskussionen dienen und stellen keine offiziellen Positionen oder Empfehlungen der RBX GmbH dar.

Shownotes:

Diese Folge von Reeperbahn Festival Deep Dive wurde am 18. August 2026 aufgezeichnet. Jüngere Entwicklungen zum Thema konnten nicht berücksichtigt werden.

In dieser Folge zu hören: Carsten Brosda (Hamburger Behörde für Kultur und Medien), Alona Dmukhovska (Music Export Ukraine) sowie Detlef Schwarte, Robin Werner, Eileen Berger und Michael Götting von der RBX GmbH.

In der Folge erwähnte Quellen, Websites & weiterführende Literatur (in alphabetischer Reihenfolge):

Musikwoche: Haushaltsentwurf: Kulturstaatsminister Weimer kürzt wohl massiv bei Musik. https://musikwoche.de/recorded-publishing/haushaltsentwurf-kulturstaatsminister-weimer-kuerzt-wohl-massiv-bei-musik/

NDR: Reeperbahn Festival: Weimer fordert von Hamburg mehr Beteiligung. https://www.ndr.de/kultur/musik/reeperbahn-festival-minister-weimer-fordert-von-hamburg-mehr-beteiligung,reeperbahnfestival-140.html

ZEIT: Deutschland sucht den Supersparer. https://www.zeit.de/feuilleton/2026-07/kulturetat-2027-wolfram-weimer-kuerzungen-kulturpolitik

Reeperbahn Festival Deep Dive - präsentiert von MusikWoche - ist ein Podcast der RBX GmbH Redaktion & Recherche: Lina Burghausen & Alex Barbian
Produktdesign & Produktion: Christina Schäfers, Luisa Blotzki, Lou Böhm & Michael Götting Studio: German Wahnsinn
besonderer Dank gilt dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

Transkript anzeigen

00:00:02: Wenn das Festival die Frage, dass er der Legitimität in den Raum stellt, dann öffnet es genau einen Raum, in dem man immer wieder neu herausfinden kann was uns denn heute und morgen wichtig ist.

00:00:11: Wo stehen wir als Musikbranche mit unseren komplexen Geschäftsmodellen und unübersichtlichen rechte Systeme?

00:00:19: Wie blicken wir auf den Status quo und wie auf die Zukunft?

00:00:23: Ist Musik Business, Kulturgut oder beides?

00:00:27: Und welche Innovationen sorgen eigentlich dafür, dass wir als Branche relevant legitim bleiben?

00:00:34: Hier bei Repa-Bahn-Festival Deep Dive schauen wir uns ja ganz viele Themen an.

00:00:38: Die genau solche Fragen streifen.

00:00:40: und auch auf unserem quasi Mutterfestival dem Repa Bahn Festival stehen diese Fragen Jahr für Jahr und in diesem Jahr im Mittelpunkt.

00:00:49: Forever Legit ist das Motto und dass es bewusst mit einem Fragezeichen versehen.

00:00:54: In dieser Sonderfolge Deep Dive möchten wir ein kleines Spotlight auf die kommende Ausgabe des Reperbahnfestivals werfen, und zugleich einmal darüber sprechen was eigentlich gerade die zentralen Fragen sind über die wir als Branche dringend reden

00:01:08: müssen.".

00:01:09: Ja diese Folge ist so'n kleiner Taschen-Guide für das anstehende Reper Bahn Festival!

00:01:14: Wie immer werden aber nicht nur wir allein über das Thema sprechen, sondern wir haben uns ExpertInnen mit aus der Branche dazu geholt.

00:01:21: Namentlich Carsten Broster, Detlef Schwarte, Robin Werner, Alona Muckowska, Eileen Berger und Michael Göttingen.

00:01:29: Wir zeichnen diese Folge Deep Dive am achtzehnten August im German-Wahnsinn-Studio in Hamburg auf.

00:01:35: Weiterführende Links, Infos usw.

00:01:38: gibt es wie immer an den Shownauts.

00:01:41: Lasst diese Folge beginnen von Repa-Bahn Festival Deep Dive, eure Lieblings-Podcast aus der Musikbranche für die Musikbranche

00:01:48: präsentiert von Musikwoche.

00:01:54: Lina, jetzt sitzen wir hier schon seit über dreißig Folgen zusammen im Studio für einen Podcast namens Repa-Bahn Festival Deep Dive.

00:02:01: Und wir haben noch nie so richtig darüber gesprochen was eigentlich unser persönlicher Bezug zum Repa Bahn Festival ist.

00:02:07: Ja ich denke da wird's mal Zeit oder?

00:02:09: Alex wann warst du denn das erste Mal auf dem Repa Band Festival und in welchem Kontext warst Du damals da?

00:02:15: Ja, das dürfte im Jahr zwei Tausend Achtzehn gewesen sein.

00:02:17: Hat noch ein paar Falten weniger und fing halt gerade am Video Interviews zu machen für Rap.de.

00:02:25: Für die Juice zu schreiben.

00:02:27: Und ich weiß noch wie ich dann so als Pressemensch akkreditiert war und sehr geflasht von der stierenden Größe dieses Festivals ja vom ersten tieferen Einblick auch in so Branchenstrukturen, vom Übel ungefährlich, von Parsels, Juge Irdens irgendwie nur.

00:02:43: Und dann folgen halt viele weitere Saisons und viele legendäre Abende.

00:02:47: Aber ja, ich glaube in Sachen geschichtsträchtige Reperbahn-Festival Stories hast du auf jeden Fall die Nase voran!

00:02:52: Das

00:02:52: kann tatsächlich sein.

00:02:54: Mein erstes Räperband-Festival war witzigerweise auch in den Jahrzehnten, ich glaube wir sind uns da wahrscheinlich über den Weg gelaufen.

00:03:01: Ich saß auf jeden Fall im Publikum bei einer Session mit Flair.

00:03:05: Es ging um die Marke Flair und am Ende gab es eine Fragerunde und da ließ sich Flair dazu hinreißen sehr zweifelhaft über Frauen im Rap zu sprechen.

00:03:17: Und ich habe das dann so aus dem Publikums heraus gekontert und ihm widersprochen.

00:03:21: Es ist als Video im Netz gelandet und eben auch so ein, ich weiß nicht ob viral gegangenes richtige Wort ist.

00:03:29: Aber es hat auf jeden Fall einen kleinen Shitstorm hier gegenüber von den ganzen Flair-Fans mir eingebracht.

00:03:35: Und dieser Shitstorm wiederum hat mich motiviert mein Blogprojekt zu starten, dreihundertsechzig viermal MCs.

00:03:42: Dieses Blogprojekte hat wiederum dazu geführt dass sich ein Jahr später also zwei tausend neunzehn auf dem Repa Band Festival auf derselben Bühne auf der damals Flair saß.

00:03:51: National Music Journalism Award bekommen habe für exakt das Projekt, was daraus, also für Dreihundertfünfundsechzig viel mehr MCs.

00:03:57: Und dieses Projekt hat mir echt krass viele Türen geöffnet unter Annahmen für meine Teilnahme im Key-Change-Programm auch als Speakerin auf diversen Konferenzen und auch mehrmals auf dem Reeperbahnfestival und für viele weitere Projekte wie eben auch unseren Podcast hier.

00:04:11: Also auch das ist irgendwie so ein bisschen Full Circle.

00:04:14: in diesem Sinne ja... Danke Flair und danke Rehbarbahnfestival.

00:04:18: Ja, ich glaube es gibt weit mehr solcher Geschichten als man denkt also Begegnungen die Karrieren einfach neue Richtungen gegeben haben Diskussionen die große Veränderung angestoßen haben vielleicht auch Inspirationsmomente Die letztlich zu Erfolgsgeschichten geführt haben.

00:04:34: Das ist wohl das was passiert wenn die ganze Musikbranche sich eine knappe Woche lang an einem Ort trifft.

00:04:39: auf jeden Fall.

00:04:40: Und ja das Rehberbahn Festival fand das erste Mal vor exakt zwanzig Jahren statt, also zwei tausend sechs.

00:04:47: Startete damals als reines Musikfestival und hat sich ja zu einer Veranstaltung mit wirklich internationaler Strahlkraft entwickelt für unsere Musikbranche.

00:04:56: Und jemand der selbst schon auf der Bühne stand beim Repa-Band Festival das ist eine Person die wir sehr gut kennen in Hamburg nämlich Karsten Broster Senator der Hamburger Behörde für Kultur und Medien und er hat gemeinsam mit uns auf die Reise des Rieperbahnfestivals geschaut und ich würde sagen, da hören wir jetzt mal rein.

00:05:14: Das Rieberbahnfestival ist eine der zentralen wenn nicht die zentrale Veranstaltungen der Musikwirtschaft und auch der Clubkultur in Hamburg.

00:05:23: Es ist ja von dieser Idee man rekreiert das Clubfestival aus Ostern von South Bay gewachsen zu einem finde ich sehr eigenen und auch eigenständig wahrnehmbaren Markenbild- und Erlebnisraum.

00:05:36: Und ich finde es ganz großartig jedes Jahr, man merkt auch wie der Fokus sich auf Hamburg rückt will aber schon sagen dass das mit dem Blick auf Hamburg alleine sozusagen glaube ich gar nicht vermacht ist weil Clubfestivals gibt's natürlich viele und als solches Clubfestival lenkt ein besonderer Blick auf die besondere Clublandschaft auch die Dichte rund um die Repa Bahn in Hamburg.

00:05:54: Aber es ist schon auch der Marktplatz für die deutsche Musikwirtschaftung, für die internationale Musikwirtschaft und da können wir glücklich sein dass das in Hamburg stattfindet.

00:06:02: Die Effekte dieses Festivals gehen aber weit über Hamburg hinaus.

00:06:06: man hat sogar wenn man ganz ehrlich sein muss und die Diskussion haben wir ja auch immer ein bisschen damit zu tun Anderweitigen Effekte des Festivals, also die hohe Aufmerksamkeitslenkung auf diese drei vier Tage.

00:06:19: Die Frage was haben die Clubs?

00:06:20: Die anderen dreiechzig Tage im Jahr davon.

00:06:23: Wie tauchen die Hamburger Labels dann hier auch auf, die ja keine Förderung zum Präsentieren von woanders mitbringen sollen hier vor Ort sind?

00:06:31: Das sind durchaus Herausforderungen, die man auch bewältigen muss als Standort der ein solches Festival hostet.

00:06:36: Insofern haben wir eine Menge davon aber müssen noch eine Menge einbringen damit das tatsächlich zu einer guten Veranstaltung für Hamburg insgesamt wird und die Strahlkraft geht weit über Hamburg

00:06:45: hinaus.".

00:07:00: Bevor wir da aber reingehen, finde ich ist das jetzt hier ein Moment wo man durchaus mal einen der Gründer des Reeperbahnfestivals zu Wort kommen lassen kann.

00:07:08: Detlef Schwarte was fühlst du eigentlich wenn du heute also zwanzig Jahre später über das Reepern-Festival läufst?

00:07:16: Mich begeistert in der Tat am meisten die Gäste die zu diesen ganzen vielen Konzerten gehen und sich diese ganzen vielen meist nicht so besonders bekannten Künstlerinnen und Künstlern anschauen Und tatsächlich in den tollen Clubs, die wir des Liban Festival nutzen.

00:07:34: Den tollen Spielstätten wirklich immer für eine ganz besondere Stimmung sorgen und wirklich so eine Begeisterung und eine Zugewandtheit zeigen, die ich schon sehr besonders finde und die auch eine große Wertschätzung dem Künstlerinnen gegenüber zum Ausdruck bringt.

00:07:50: also das ist natürlich schon das Wichtigste beim Liban festival dass der künstlerische Nachwuchs aus den jungen Talents dort tolle Konzerte spielen können.

00:07:59: Und das ist nur vor einem wirklich interessierten und zugewandten Publikum

00:08:04: möglich.".

00:08:05: Es sind also wie so oft die Menschen, die ein solches Wahnsinnsprojekt wie das Repa-Bahn-Festival überhaupt erst möglich machen?

00:08:12: Ich denke, dass wird jede Person, die am Abend des RBF Donnerstag schon mal in ein deepes Gespräch vertieft vor dem St Pauli Kiosk stand bestätigen können!

00:08:22: Persönlich als erklärte Oberstreberin schon auch sagen muss, dass es für mich beim Reperband Festival auch immer ganz zentral um Wissenstransfer geht.

00:08:31: Also gerade als Selbstständige die jetzt nicht auf irgendwelche betrieblichen Weiterbildungsmaßnahmen zugreifen kann ist das für mich einfach der Ort wo ich mir einmal im Jahr meine Knowledge Infusion quasi holen aus der Branche und Welches Thema für die Branche gerade besonders wichtig ist, das spiegelt sich ja auch immer so ein Stück weit in dem Motto wieder unter dem des Reperband Festival für das jeweilige Jahr steht und stattfindet.

00:08:58: Damit will das Veranstaltungsteam ja auch immer so ein Stück weit einen Impuls oder einen Denkanstoß in Richtung Branche geben.

00:09:04: Ja, am letzten Jahr war dieses Motto ja Imagine Togetherness also Ein Aufruf zum Sich zusammen tun.

00:09:11: Das fand ich recht selbsterklärend!

00:09:13: Das Motto dieses Jahr heißt Forever Legit mit Fragezeichen Also tatsächlich als offene Frage formuliert.

00:09:20: Da muss sich dann doch ein bisschen überlegen was dahinter steckt.

00:09:23: Das erklärt euch aber am allerbesten Detlef Schwarte himself.

00:09:28: Das diesjährige Motto stellt diese Frage, weil wir gerade erleben dass sich die Musikbranche immer wieder stark verändert.

00:09:36: Monopolisierung neue Technologie wie KI, Platformisierung, neue Geschäftsmodelle entwickeln sich rasant und nicht alle werden mitgenommen Und heute auch mit.

00:09:47: aber die Musik Branche existiert natürlich und dieses Ökosystem existiert in seiner Vielfältigkeit Weil es Möglichkeiten bietet das viele daran teilhaben.

00:09:58: und die Besonderheit auch gerade des europäischen Musik-Ökosystems ist ja, dass wir kleine und große Player haben.

00:10:05: Dass wir eine Umwelt haben, ein Ökossystem haben in dem alle noch einermaßen zurecht kommen so dachte man zumindest.

00:10:13: ob das jetzt weiterhin so ist da stellt sich die Frage von Jahr zu Jahr Und das Forever Legit Motto möchte eigentlich ein bisschen den Fokus darauf richten und aufmerksamkeit darauf richtung was die jungen Generation zu diesen Entwicklungen, die sich auch in der Musik abspielen eigentlich sagen.

00:10:32: Ja es geht ja so darum dass wir uns als Branche mal selbst den Spiegel vor die Nase halten.

00:10:38: Wir nehmen sehr viel in der Musikbranche als Gott gegeben hin und stoßen damit immer wieder ein Stück weit gegen Wände weil allein die technologischen Entwicklungen uns eines Besseren belehren.

00:10:50: Aber wer und vor allem wie wollen wir als branche eigentlich sein?

00:10:54: Welche der Regeln und Vorstellungen, mit denen wir so durch den Arbeitsalltag laufen sind eigentlich noch zeitgemäß oder überhaupt zukunftsfähig?

00:11:03: Und wie sieht das eigentlich die... Zukunft der Branche, also die jüngere Generation.

00:11:09: Wie steht die zu Themen wie KI zum Streaming-Modell das wir aktuell haben oder zu der Art, wie unsere Branche als Ganzes heute eigentlich funktioniert?

00:11:17: Und wie könnte es vielleicht sogar anders gehen?

00:11:20: Genau das sind Fragen, die übrigens auch Hamburgskultur-Senator Carsten Broster als durchaus drängend sieht, wie er uns erzählt hat!

00:11:29: Ich bin ganz glücklich dass das Reperband Festival jetzt ja schon zum wiederholten Mal einen finde ich ganz viralen Punkt, der Musikbranche und der Musiklandschaft sich zum eigenen Festivalmotto erklärt hat.

00:11:42: Also im letzten Jahr mit Togetherness.

00:11:44: also die Frage wie schaffe ich eigentlich Gemeinschaft?

00:11:46: durchaus auch ein zentraler Punkt in einer Zeit, indem man das Gefühl hat es gelingt schon Gesellschaft nicht immer schwieriger.

00:11:51: und in diesem Jahr mit Forever Legit natürlich auch die Frage was sichert eigentlich dass Menschen dauerhaft ein solches Angebot sei es dann im vergleichsweise kleinen Maßstab das Festival, sei es aber auch im Großen und Ganzen das was Musikbranche, Musikwirtschaft ausmacht.

00:12:07: Inwiefern messen Menschen die eigentlich noch eine Relevanz bei?

00:12:10: Und ich glaube, die Frage zu stellen ist schon der erste wichtige und wesentliche Schritt weil man manchmal ja dazu neigt davon auszugehen, dass bestimmte Dinge gar nicht anders sein können sondern zwangsläufig so ist, was ja auch stimmt.

00:12:22: Dass Menschen ohne Musikmaßlich nicht können.

00:12:25: also anthropologisch hat der Mensch Geräusch verursacht und festgestellt das kann man harmonisch und disharmonisch machen daraus kann man sagen dazu kann man Worte packen und dann entsteht irgendwas was mehr ist als dass was man vorher hatte.

00:12:36: Das wird immer sein.

00:12:38: ob sich daran allerdings ein wirtschaftszweig knüpft ob sich daran auch einen kultureller Verständigungs- und Selbstverständigungs-, und Verstehensraumknüpf.

00:12:47: Das ist gar nicht ausgemacht, auch erst recht nicht wie der aussieht und wo er stattfindet und in welcher Verfasstheit er uns begegnet.

00:12:53: So, das hat was damit zu tun, was wir wollen!

00:12:56: Und wie wir es dann auch so bauen?

00:12:58: Insofern die Frage, was legitimiert uns und wie muss man sich verändern um immer wieder legitim zu bleiben finde ich eine ganz zentrale und wichtige und wesentliche Frage

00:13:07: Eine Frage, die sich natürlich auch im Konferenzprogramm wiederfindet.

00:13:11: und weil unsere Branche in so vielen tiefgreifenden Transformationsprozessen steckt gibt es natürlich auch beim Repa-Bahn Festival einige größere Veränderungen, die wir uns anschauen wollen.

00:13:22: Was mir beim Blick ins Programm direkt aufgefallen ist, ist ein komplett neuer Bereich im gesamten Programm namens Spotlight On.

00:13:30: Wer sich in den vergangenen Jahren schon mal so richtig erschlagen gefühlt hat von der Fülle des Rehbarbahn-Festivalprogramms, der hat mit diesem Format vielleicht ein Stück weit die Antwort auf alle Probleme.

00:13:41: Also zumindest fast!

00:13:42: Einer der KuratorInnen für das Formatspotlight On ist Robin Werner und den haben wir uns einmal zur Seite genommen und ihn ein Stück weiter ausgehorcht was es denn mit Spotlight on genau auf sich hat.

00:13:54: Unser neues Spotlight On-Programm ist eine Antwort auf Herausforderungen, die uns in den letzten Jahren vonseiten unserer Besucherinnen begegnet ist.

00:14:05: Und zwar das Reeperwandfest wie an sich – das ist riesig!

00:14:08: Vier Tage über sechzig Clubs, vierhundert Artists dazu, die ganze Konferenz Sessions Art & Word Programm, Anchorshow und noch ganz viel mehr was bei uns passiert.

00:14:18: Und ja, gerade wenn man aus einer ganz bestimmten Ecke der Branche kommt muss man sich da überall erstmal durchwühlen verstehen wo der Platz für ein ist.

00:14:27: Wo man die Sachen findet, die einen interessieren und das Spotlight on in den verschiedenen drei Bereichen Heavy Track ID für elektronische Musik genau heavy für härtere Gitarrenmusik und Hip-Hop bzw.

00:14:40: Hip Hop Culture bündelt deshalb jeweils das Thema einmal komplett, da geht es um Konzerte, Showcases, Networkings, Awards, Conference Sessions also all die reperbauen Festivalbausteine die man so kennt laufen dort unter einem Dach zusammen und man sieht auf einen Blick was für ein relevant sein könnte.

00:14:58: Und damit es auch einfacher ist, dorthin zu kommen und teilzunehmen gibt das dann ein eigenes Ticket für neunundvierzig Euro für Check-ID und Heavy Reperbahn.

00:15:07: Neunzehn Euro für Track-ID mit dem man dann genau gezielt in diese Themenwelten reinkommt unabhängig vom regulären Festivalticket.

00:15:15: Das normale FestivalTicket gilt aber auch als Einlass für dieses Spotlight On-Programme.

00:15:20: Es soll einfach den Zugang für alle ein bisschen vereinfachen Für die nur dieser bestimmte Teilbereich relevant ist.

00:15:27: Robin verantwortet den Bereich Heavy beim Spotlight On-Format.

00:15:31: Wir beide haben ja unsere Wurzeln im Hip Hop Lina, entsprechend habe ich mich in den letzten Jahren echt nicht viel mit so Showcases oder Konferenzschwerpunkten aus dem Heavybereich beschäftigt.

00:15:43: Umso spannender fand ich das die Verknüpfung der Heavy Szene mit dem Repa-Bahn Festival gar nicht neu ist wie Robin uns erzählt hat!

00:15:51: Es gab früher parallel zum Räperbahnfestival in der Markthalle mal die Metal Days.

00:15:55: Die gibt es aber schon seit vielen Jahren nicht mehr, beim Räberbahnfestivals war Heavy nie ganz weg, aber das war sehr verteilt.

00:16:01: Zwei Bands hier, eine dann wieder da und zwischen den Vierhundert Artists fällt's schlicht auch nicht auf beziehungsweise ist es schwer das herauszufinden.

00:16:08: Und für die Szene sahst du so ein bisschen danach aus wie das Festival ist nichts für uns.

00:16:14: Dabei ist Heavy gerade in Deutschland im deutschen Musikmarkt eine eigene Ökonomie mit vielen Playern, die auch international agieren.

00:16:23: Dass die Heavy-Szene vor allem international gedacht werden muss beim Reperbahnfestival das... zeigt ja auch das Spotlight On-Programm.

00:16:31: Da sind Acts dabei aus den USA, aus UK, Danemark, Österreich der Schweiz und Lettland also um nur ein paar zu nennen und natürlich auch aus Deutschland.

00:16:41: Endlich sind die Programme für die Hip Hop Szene und für die elektronische Szene aufgebaut.

00:16:46: es gibt wirklich ein breites und spannendes musikalisches Programm dass möglichst viele Facetten der jeweiligen Musikkultur aufgreift Und im Konferenzpart gibt es dann Programmpunkte, die den aktuellen Herausforderungen der jeweiligen Szene gerecht werden.

00:17:01: Robin hat das für die Heavy-Szene wie folgt beschrieben... Die Szene wächst jetzt gerade massiv über digitale Kanäle.

00:17:09: Es gibt eine riesige junge Community auch, die dazustürst.

00:17:13: neben dem Alten, die schon lange dabei sind sag ich mal Was fehlt, sind so ein bisschen dann natürlich die Strukturen dahinter.

00:17:20: Die Förderung, internationale Vernetzung, professionelles Handwerk und genau da setzt das Spotlight an.

00:17:26: Es geht nicht nur darum, Heavy-Konzerte aufs Festival zu bringen Das ist natürlich auch Sondern der Szene das gleiche Branchenwerk zugänglich zu machen dass für Pop Indie in gewisser Weise auch Hip Hop schon längst bei uns beim Repamand Festival selbstverständlich ist.

00:17:41: Also Die Sichtbarkeit allein reicht nicht, es braucht eben diesen Ort an dem die Szene und die Musikindustrie in diesem Bereich tatsächlich zusammenkommen und zusammenfinden kann.

00:17:49: Und das ist Heavy-Reeperbahn!

00:17:51: Wir haben ja jetzt gerade schon über die Internationalität der Heavy-Szene gesprochen.

00:17:56: aber ganz generell ist das Reeperband Festival ja super international vernetzt.

00:18:00: In diesem Jahr sind allein bei der Konferenz Speakerinnen aus über zwanzig Ländern am Start.

00:18:05: Was in diesem Jahr neu ist, dass es erstmalig ein sogenanntes Guest-Country of Honor gibt.

00:18:12: Und was das damit auf sich hat, erklärt uns am besten Detlef Schwarte.

00:18:17: Mit dem Guest Country of Honor wollen wir das bekannte Format bei vielen Veranstaltungen und Konferenzen oder Festivals geben.

00:18:26: Das Partnerland ist ein bisschen neu aufsetzen und tatsächlich weniger als ... eine Partnerschaft verstehen, du in der Regel auch das Partnerland einiges mitbringend an Marketingbudget und so weiter.

00:18:40: Und sich dann bei dem jeweiligen Festival entsprechend in Szene setzt, sondern mir möchte ich das Gast Country of Honor tatsächlich als Auszeichnung verstehen die wir und als Wertschätzung und als Auszeichnungen für einen Land dass aus unserer Sicht für das Musik-Ökosystem eine tolle Arbeit leistet Und wir wollen da sozusagen so eine Wertschätzung zum Ausdruck bringen, die jenseits von Marketing-Budget oder gewisse Werbeleistung und Paketen, die man normalerweise dann als Partnerlandkauf funktioniert.

00:19:16: Aus diesem Guest Country of Honor werden dann Künstlerinnen, Firmen und Initiativen eingeladen um sich beim Repa-Bahn Festival zu präsentieren und ihre Verbindungen zur hiesigen Musikbranche zu stärken.

00:19:28: Da hat uns Detlef auch erzählt dass es für ihn und sein Team ganz stark darum geht lokale Musikszenen zu unterstützen die unter schwierigen Bedingungen wirklich beispiellose Arbeit leisten zur Förderung von Künstlern.

00:19:42: Und ja, deswegen ist es in diesem Jahr die Ukraine.

00:19:45: Weil dort halt ein beeindruckende Arbeit passiert immer noch auch für den Kultursektor und eben auch für die Popmusik seit vier Jahren unter Kriegsbedingungen.

00:19:55: Werden da trotzdem noch Festivals und Konzerte veranstaltet, Künstlerinnen entwickelt und in Europa auf Tour geschickt usw.

00:20:03: Also... eine wahnsinnige Kraft zu spüren.

00:20:07: Und die ist, glaube ich für so ein Gesamtmusiksektor einfach inspirierend und

00:20:12: wichtig.".

00:20:13: Als Vertreterin des Guest Country of Honor wird auch Alona Mukowska auf dem Reperbahnfestival dabei sein.

00:20:20: Ich habe mich vor unserer Aufzeichnung mal mit ihr unterhalten um für euch rauszufinden wie es um die ukrainische Musikbranche gerade eigentlich steht und was die Ernennung zum Guest country of honor für sie konkret bedeutet

00:20:34: die ukrainische Musikbranche gerade in Überlebensmodus ist.

00:20:39: Viele Künstlerinnen und Künstlern, mit denen wir über zehn Jahre gearbeitet haben, sind heute beim Militär oder engagieren sich interfeminitären Hilfen.

00:20:50: Deshalb haben viele kaum Zeit oder Möglichkeit weiter Musik zu machen.

00:20:56: Genau deshalb bewundere ich alle, die trotzdem weiter kreativ sind.

00:21:01: So jedes Song, jedes Album und jedes Konzert braucht viel mehr Kraft als früher.

00:21:08: Musik ist nicht nur Kunst – sie gibt Hoffnung und verbindet Menschen.

00:21:13: Deshalb sind wir Rippermann-Festivals dankbar des ukrainischen Künstlers in den Künstler dieses Jahr so eine große Bühne bekommen.

00:21:21: Das bedeutet uns wirklich sehr viel.

00:21:24: Für uns ist das eine große Ära und auch natürlich eine große Verantwortung, es ist ein starkes Zeichen der Solidarität.

00:21:32: gleichzeitig zeigt dass die ukrainische Musik Szene viel zu bieten kann so tolle Künstlerinnen und Künstlern engagierte Musikprofis und viele Ideen für internationale Zusammenarbeit.

00:21:45: Das Guest Country of Honor soll ab sofort ein fester Bestandteil des Reeperbahnfestivals werden.

00:21:51: In diesem Jahr hat das Festival-Team das Land selbst festgelegt, ab dem nächsten Jahr können aber auch Länder von euch allen nominiert werden.

00:21:59: Dazu findet ihr alle Infos zu gegebenen Zeit über die Kanäle des Reaperbahnfestivals zum Beispiel im Newsletter.

00:22:07: Nun interessiert mich aber natürlich, welche Programmpunkte das ukrainische Musikexportoffice um Alona auf dem Reeperbahnfestival in diesem Jahr plant.

00:22:16: Wir bringen Vertreter aus der Live- und Rekordinbranche mit zum Beispiel kommt das Label mitnehmen.

00:22:23: Es gehört zu den wichtigsten independent labels der Ukraine und bringt die Künstlerinnen Kazane mit nach Hamburg.

00:22:31: Sie spielt ein Festivalprogramm dieses jahr Und das Label hat ganz tolle Roste von verschiedenen Künstler und ganz viele Billions von Streams und die sind ganz international orientiert.

00:22:47: Außerdem ist der Konzert Agentur Rumajak Agency dabei, sie arbeitet mit spannenden neuen Künstlern in den Künstlers der Ukranischen, Indie- und Alternativeszenen so neben populären Musik schon aber noch ganz Indien!

00:23:03: Es wird also Konzerte, Talks über Musik, Kultur und ihre Bedeutung in Zeiten des Krieges.

00:23:09: Und natürlich auch Netzwerkveranstaltungen mit Künstlerinnen und ExpertInnen aus der Ukraine geben.

00:23:14: Alona verbindet damit ein sehr klares Anliegen an die deutsche Musikporange!

00:23:19: Mein Wunsch ist ganz einfach.

00:23:21: Geben Sie ukrainische Künstlerinnen und Künstlern eine Chance, laden sie sie zum Festivals ein, nehmen sie in ihr Programm oder arbeiten sie mit ihren zusammen?

00:23:32: Ich bin sicher, Sie werden echte musikalische Schätze entdecken!

00:23:36: Dann würde ich alle zu Ukrainian Reception am Freitag den Akzent des September um vier Uhr dreißig im alte Liebe einladen.

00:23:46: dort können Sie unsere Künstlerin unslei Delegates und Partner persönlich kennenlernen, neue Kontakte knüpfen.

00:23:53: Und natürlich gibt es auch ukrainisches Essen!

00:23:57: Viele internationale Gäste, unsere Kolleginnen und Freunde alle sagen uns, dass sie sofort in die ukrainische Küche verliebt haben.

00:24:06: Deshalb möchten wir ein kleines Stück Ukrainer Hamburg bringen.

00:24:10: Dann guter Gespräch beginnen oft beim guten Essen und trinken natürlich Musik.

00:24:17: Gute Gespräche, gutes Essen und gute Musik – das klingt nach einem Termin den man sich definitiv gut in der Festival-App markieren sollte.

00:24:29: An dieser Stelle ein kurzer Werbeblock!

00:24:31: Seit vielen Jahren für wirklich gelungene Netzwerkveranstaltungen und Konzerte bekannt.

00:24:36: beim Repa-Bahn-Festival ist die Koreanische Musik Szene.

00:24:41: Die fällt mir eigentlich jedes Jahr am Programm auf...

00:24:46: Das Korea Spotlight Showcase und Networking-Event ist auch im Räperbahnfestival mit dabei und bringt ein abwechslungsreiches Programm aus Livemusik, Networking und internationalen Begegnungen nach Hamburg.

00:25:00: Vom siebzehnten bis achtzehn September steht vor allem die Vielfalt der koreanischen Musiksehne am Mittelpunkt – mit Live-Performances von vier Acts, einem Networking Event sowie zwei Matchmaking Sessions.

00:25:11: Los geht's am Donnerstag, den siebzehnten September von siebzen bis dreieundzwanzig Uhr mit dem Korea Spotlight Showcase auf dem Spielbudenplatz.

00:25:21: Mit dabei sind die globale K-Pop Girl Group Kiras das südkoreanische Hip Hop Kollektiv Okashi Das Elektro Punk Duo Fat Hamster und Kang Nyu sowie die Indie Pop R&B Band Can't Be Blue Also vier Acts, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

00:25:38: Diese vier Acts stellen die Diversität des koreanischen Musikmarktes unter Beweis.

00:25:42: von K-Pop, R&B bis hin zu Elektropunk ist hier alles geboten.

00:25:51: Ihr seid Delegate oder über eine Medienpartnerschaft akkreditiert?

00:25:54: Dann bietet außerdem das koreanische Networking-Event im Modo Jazz Café am Freitag, den achzehnten September die perfekte Gelegenheit sich bei Drinks und koreanischem Essen über Artists, den Musikmarkt und mögliche Kooperationen auszutauschen.

00:26:09: Wer also Lust auf neue Musik hat, internationale Kontakte sucht oder einfach neugierig auf die aktuellen Sounds und Artists der koreanischen Musik-Szene ist sollte beim Korea Spotlight vorbeischauen.

00:26:21: Und damit Werbung Ende!

00:26:27: Neben dem Thema Musik-Export, bei dem ja in der Regel die internationalen Export Offices am Start sind arbeitet das Repa-Bahn Festival Team aber auch mit anderen Veranstaltungen zusammen.

00:26:38: Die neue Denkanstöße mitbringen, die man vielleicht nicht so auf den Schirm hat wenn man klassisch im Label, Verlags-, Event oder Management Bereich arbeitet.

00:26:47: Ich denke da zum Beispiel an Music Frontiers, die den Music Tech und Innovationsbereich beleuchten.

00:26:54: Da geht es dann unter anderem um Smart Music Companies, neue Revenue Streams für Indies und die Relevanz von guter Akkuration in einer technologisierten Welt.

00:27:04: Ihr könnt die Musik Frontiers-Session mit eurem ganz normalen Repa-Bahn Festival Konferenzticket besuchen, euch aber auch nur ein Ticket für diesen Konferentspart holen!

00:27:14: Die Music Frontiers Programmpunkte finden in diesem Jahr im Schmittchen und den Angies Nachtclub statt.

00:27:19: Und auch die Sustain ist als Plattform für die Themen Nachhaltigkeit und Inklusion wieder beim Reparation Festival dabei – und bietet im East Hotel Workshops, Panels & Keynotes an!

00:27:31: Da geht's dann zum Beispiel darum wie Veranstalterinnen mit den immer größeren Extremwetterrisiken umgehen können, denen wir uns inzwischen ausgesetzt sehen oder wie Festivals Neuro divergente Menschen besser sprechen und berücksichtigen können in ihrer Planung.

00:27:46: Das Thema Inklusion bringt mich direkt auch zu einer meiner Lieblingspartnerschaften, wenn das ums Rehmbarbahnfestival geht nämlich die Partnerschaft mit der Initiative Key Change.

00:27:55: darüber haben wir vorhin schon einmal kurz gesprochen.

00:27:58: und ja was da in diesem Jahr geplant ist dass erfahrt ihr von Eileen Berger die sich euch auch direkt selbst vorstellen.

00:28:06: Hi, ich bin Aline und arbeite bei der RBX als Managerin für Programmkooperationen.

00:28:10: Und bin da vor allem für Key Change zuständig.

00:28:13: Das ist unsere Initiative für Geschlechtergerechtigkeit in der Musikbranche.

00:28:17: Eines meiner absoluten Highlights auf jedem Rieferbahn-Festival ist die Flinter & Friends Reception, die wir jedes Jahr zusammen mit mehreren Initiativen aus der Branche veranstalten.

00:28:28: Los geht's am Festivalmittwoch um neunzehnunddreißig im Schmittchen!

00:28:32: Und wer schon mal da war, weiß dass das hier keine Standard-Networking Veranstaltung ist.

00:28:37: Sondern ein Ort für echte Solidarität, Austausch und neue Allianzen die die Branche leider immer noch sehr dringend

00:28:44: braucht.

00:28:44: Im Anschluss übernimmt dann unser Partner RecordJet und bringt FlinterX auf die Bühne.

00:28:49: vorbeikommen lohnt sich also doppelt und dreifach.

00:28:52: Eine weitere absolute Empfehlung von meiner Seite ist die Keynote mit Keychange Ambassador Planning to Rock.

00:28:57: Planning to rock hat in der Vergangenheit schon mit Artists wie Lady Gaga, Robin oder Romy von the XX zusammengearbeitet.

00:29:03: Die Keynote findet am Donnerstag, siebzehnten September um vierzehn Uhr im East

00:29:08: Hotel statt.

00:29:10: Wenn ihr gern mehr über die Arbeit von Key Change erfahren wollt, dann empfehle ich euch von Herzen unsere deep dive Folge Nummer zehn mit Key Change-Projektleiterin Lea Kavot.

00:29:19: Da geht es um Geschlechtergerechtigkeit in der Musikwirtschaft und warum wir dafür bis heute kämpfen müssen.

00:29:25: Außerdem stellen wir in der Episode mehrere wirklich richtig, richtig tolle Initiativen vor die sich für Gender Equity einsetzen und denen ihr zum Teil auch beim Reperbahnfestival begegnen könnt.

00:29:36: Und ich spreche in der Folge auch so ein bisschen über meine eigenen Erfahrungen im Key Change Programm.

00:29:41: Neben Key Change sind natürlich auch zahlreiche andere Initiative Verbände und Organisationen als Partner bei dem Reper-Bahn Festival vor Ort.

00:29:50: Auch das macht die Konferenz ja aus, dass die verschiedensten Interessengruppen hier zusammenkommen.

00:29:56: Viele Verbände wie der VOT halten vor Ort ihre Mitgliederversammlungen ab oder haben ja auch Rabatte für ihre Mitgliedern.

00:30:03: Das Reperband Festival ist aber auch immer ein Anlass jenseits der eigenen Verbandsbubble Wer man das so sagen kann, in Austausch zu gehen.

00:30:12: Und das finde ich immer mega spannend durch das Konferenzprogramm eben auch Einblicke in die Arbeit der Verbände zu bekommen und in die Themen, die für die jeweiligen Mitglieder gerade besonders relevant

00:30:22: sind.".

00:30:22: Der VUT trifft in diesem Jahr auf einen weiteren zentralen Partner des Reperbahnfestivals – und zwar auf Dolby!

00:30:29: Damit folgt ein weiterer kurzer Werbeblock.

00:30:37: Mit einer Reihe von Erlebnissen, die sowohl für Musikfans als auch für Branchenfach-Leute konzipiert sind bringt Dolby die Kraft des immersiven Klangs zum Reperbahnfestival.

00:30:51: wie immer sie war klang die zukunft der musikproduktion und branche prägt.

00:31:11: Das Programm in der St.

00:31:13: Paul-Libar beginnt schon am sechzehnten September mit dem VUT Networking-Empfang und dem Visions of Sounds Award, einer internationalen Auszeichnung mit der ToningenieurInnen und Kreative gewürdigt werden die die Grenzen der immersiven Musikproduktion in Dolby Atmos erweitern.

00:31:31: Der Abend bringt Künstlerinnen, Produzentinnen, Labels, Audioexpertinnen und Branchenführer zu einer Feier der Innovation in Musik und Klang zusammen.

00:31:40: Vom sechzehnten bis neunzehntem September können aber auch alle Besuchenden des Festivals Dolby Atmos außerhalb der Studios erleben.

00:31:49: Im Festival Willitsch haben sie die Möglichkeit in den neuen BMW iX-III zu steigen und das immersive Klangerlebnis hautnah zu erfahren, Die Vorführungen zeigen wie Dolby atmos das Unterhaltungserlebnis im Auto revolutioniert und überall dort wo Musik genossen wird eine kraftvolle und immersive Hörumgebung schafft Ganz gleich, ob ihr Künstlerin, Produzentin, Labelmanagerin, Audioenthusiastin seid oder einfach nur interessiert an der Zukunft des Klangs.

00:32:18: Das Programm von Dolby auf dem Reperband Festival bietet euch die einmalige Gelegenheit immer sieves Audio aus allen Blickwinkeln zu erleben und gleichzeitig mit Menschen in Kontakt zu treten, die das nächste Kapitel der Musik mitgestalten.

00:32:32: Werbung Ende!

00:32:36: Wir haben jetzt sehr viel über Partnerschaften gesprochen.

00:32:39: Davon gibt es natürlich noch sehr, sehr viele mehr als die, die wir jetzt schon thematisiert haben.

00:32:44: Bitte seht es uns nach dass wir hier nur eine kleine Auswahl thematisieren konnten!

00:32:49: Was ich immer krass finde mit Blick auf die Reparation Festival Conference und ihr Programm ist da hat man quasi drei Tage Konferenz und in der Zeit will man irgendwie die gesamte Musikbranche mit all ihren Spielarten Themen gewerken auch Struggles abbilden.

00:33:05: Wie soll das gehen?

00:33:07: Um das ein für alle mal zu klären, haben wir uns unsere persönliche RBXA-Prominenz ans Mikro eingeladen.

00:33:14: Wer unseren Podcast aufmerksam hört, der kennt seinen Namen aus dem Abspann.

00:33:19: Michael Götting ist nicht nur für unseren Podcast mitverantwortlich sondern auch im Programmteam für die Unit Conference Sessions.

00:33:26: Ergo!

00:33:26: Wenn jemand das Konferenzprogramm als Gesamtes im Blick hat dann er in diesem Sinne Hallo lieber Michi.

00:33:32: Hallo!

00:33:33: Nimm uns doch mal mit in eure Arbeitsweise, also das Motto steht fest für dieses Jahr zum Beispiel Forever Legit.

00:33:39: Wie startet ihr eure Arbeit am Konferenzprogramm und wie geht ihr dabei mit diesem Motto um?

00:33:45: Also es ist tatsächlich so.

00:33:47: in unserer alltäglichen Praxis im Kuratieren fängt das meistens immer schon vor dem Motto an weil die Branche an uns über unterschiedliche Kanäle und so Themen schickt, und Ideen hat.

00:34:04: Und die versuchen wir dann ein bisschen auch mit Einfließen zu lassen in die Gestaltung des Motos, weil wir ja auch als Reeperbahnfestival den Plattformgedanken auch ein bisschen pushen wollen.

00:34:16: Dementsprechend ist das Motto eine Ergebnis von ganz vielen Ideen, die wir einsammeln aus ganz unterschiedlichen Richtungen Also sowohl von unserem externen Kurator in einem Team als auch über die ganzen Partnerinnen, über die Verbände.

00:34:32: Die uns jedes Jahr mit richtig gutem Programm beliefern, sag ich jetzt mal und natürlich auch über den Sessions-Submissions oder Speakersubmissions, die wir jedes Jahr Anfang des Jahres öffnen.

00:34:44: Und das dann so zusammen.

00:34:46: lassen wir dann auf eine Art des Motto einfließen aber versuchen uns auch gleichzeitig nicht... darauf so zu verkrampfen.

00:34:54: Ich finde, so ein Motto darf auf jeden Fall hier und da aufploppen auch im Programm an sich in Titeln oder auch in der Ansprache an eine gewisse Zielgruppe oder so.

00:35:05: aber ich find' auch auf der anderen Seite dass man sich da jetzt nicht so krass drauf einschießen muss weil ansonsten wird das glaube ich auch fühlt sich dann nicht mehr so authentisch an.

00:35:15: also wir haben auf jeden fall ein paar coole Sachen geplant dieses Jahr auch im Sessionsprogramm Und da freue ich mich auch sehr drauf, bin sehr gespannt.

00:35:22: Ich mich auch!

00:35:23: Ich kann mich auch gut an meine eigene Arbeit als Kuratorin erinnern für eine andere Konferenz und weiß wie viele verschiedene Interessen man in doch einen zeitlich sehr begrenztes Programm... Alex hat das gerade schon gesagt irgendwie unterbringen muss.

00:35:38: und es ist ja schon noch eine ganz schöne Herausforderung ist wenn eben so die Themenideen aus allen Richtungen auf einen einschießen nur sehr begrenzt Platz hat für die eigenen Themen, die man vielleicht noch unterbringen möchte.

00:35:53: Welche Schwerpunkte und Themen waren dir selbst denn bei der Kuration in diesem Jahr besonders wichtig mit Blick auf die Herausforderungen?

00:36:00: Die du auch siehst gerade in der Musikwirtschaft.

00:36:03: Also ich hab... Jedes Jahr eigentlich das Gefühl, dass ich die Schwerpunkte gar nicht so für mich oder für unser kleines Team, den wir arbeiten selbst setzen müssen.

00:36:13: Weil sie so multiperspektivisch sind also so... Wir kriegen aus allen Teilbereichen und aus allen erdenklichen Spaten der Musikbranche super coole Vorschläge.

00:36:25: Und trotzdem ist es natürlich wichtig das zu priorisieren.

00:36:28: und in den letzten Jahren habe ich auf jeden Fall bzw haben wir festgestellt, dass so die EIT-Themen oder auch die Nachhaltigkeitsthemen da an Relevanz ein bisschen verlieren.

00:36:40: Weil wir halt einfach in einer sehr angespannten wirtschaftlichen Situation sind in vielen Bereichen der Musikbranche und da dann einfach andere Themen mehr priorisiert werden.

00:36:52: und deswegen ja sind uns so Programmbereiche wie Sustain einfach super wichtig.

00:37:00: Und auch, dass wir jedes Jahr versuchen Keychange-Themen zu programmieren.

00:37:05: Die einfach für uns den eigentlichen Backbone darstellen und ich finde auch das wird da eine gewisse Verantwortung haben als Konferenzprogramm, das auch zu zeigen und darauf aufmerksam zu machen, dass die Themen genauso wichtig sind wie... Skalierung und Performance, wenn nicht sogar noch wichtiger.

00:37:24: Und deswegen sind das würde ich jetzt sagen so die Themen, die uns auch am Herzen liegen und die ich auch immer wieder empfehlen kann weil es einfach auch ja ist inspiriert einfach sehr muss ich sagen jedes Jahr.

00:37:37: Wir wollen hier mit unserer Folge natürlich auch einen kleinen Service Charakter ja irgendwie mit reinbringen, deshalb mit Blick aufs nächste Jahr die Frage an dich Michi.

00:37:45: Wie können sich denn unsere Deep Dive Zuhörerinnen einbringen wenn sie Themenideen haben oder vielleicht sogar eine eigene Session platzieren wollen im Programm?

00:37:54: Genau schreibt mir einfach gerne!

00:37:58: Wir haben eigentlich jedes Jahr von Januar bis April.

00:38:01: Das ist so die Zeit, in der wir auf unserer Website auch sehr aktiv in die Branche kommunizieren, wo es die Möglichkeit gibt sich als Speakerin zu bewerben oder auch eigene Session-Ideen einreichen kann.

00:38:17: und genau an dieser Stelle sei auch noch mal gesagt Wenn ich von wir spreche, sind wir halt zu zweit.

00:38:23: Also Lu schaut auch hier, die sitzt im Aufnahmeraum.

00:38:28: Wir machen das gerade zu zweits so.

00:38:29: deswegen seht es uns nach wenn die Antworten ein bisschen länger dauern.

00:38:33: aber wir kriegen da immer jedes Jahr so eine Vielzahl an tollen Ideen rein was auch einfach richtig toll ist, damit zu arbeiten und sich die anzuschauen.

00:38:42: Wir sehen halt jedes Jahr so wie vielschichtig das alles ist und dass es eigentlich unser Programm einzigartig macht in Europa würde ich jetzt mal so kühn behaupten.

00:38:52: Und das ist sich auf jeden Fall lohnt, sich dafür Zeit zu nehmen neben den anderen tollen Veranstaltungen, die es sonst noch auf dem Reeperband Festival gibt.

00:39:00: Januar bis April ... Das ist die Zeit!

00:39:02: Danke Michi

00:39:05: Forever Legit.

00:39:07: Mit dieser Frage schaut das Reperbahn-Festival auf den Statusquo der Branche, aber natürlich kann unsere Branche diese Frage auch zurückspielen an das Reeperbahnfestival denn die größte Musikbranchenveranstaltung in Deutschland hat natürlich nur so lange eine Legitimation wie die Branche auch den Wert dieser Veranstaltungen sieht und anerkennt.

00:39:27: Gerade eine Veranstaltung, die stark gefördert wird und zugleich Ticketpreise aufruft.

00:39:31: Die sich nicht jede und jeder in der Branche ohne Weiteres leisten kann, wird sich der Frage nach der eigenen Legitimation immer wieder stellen müssen.

00:39:39: Und das ist uns auch wenn wir das Reperbahn Festival im Namen unseres Podcasts tragen und ja beide viele prägende Geschichten und Erlebnisse mit dieser Veranstaltung verbinden auch wichtig klar zu benennen!

00:39:51: Für Detlef Schwarte ist der beste Weg legit zu bleiben vor allem offen und flexibel zu bleiben.

00:39:57: Wir hören mal rein!

00:40:00: ein paar andere Dinge, die wir eben in diesem Jahr auch erstmals machen.

00:40:10: Einfach wichtig damit da draußen verstanden wird dass wir irgendwie dynamisch bleiben und das wir diesen Anspruch haben besser zu werden und uns auch anzupassen und offen zu bleiben.

00:40:21: für viele die sich in der Musik

00:40:23: tummeln

00:40:24: und gewisse Dinge erreichen wollen.

00:40:26: und ja wir müssen als Festival nützlich bleiben.

00:40:30: für all diese Stakeholder glaube ich auch, dass wir legitim bleiben und dass es dann auch legitim ist.

00:40:37: Und bleibt so ein Revon-Festival zu fördern, dass man dort einen Ticket kauft und einfach durch Präsenz

00:40:45: glänzt.".

00:40:47: Denn das Einfestival eben für immer so weitermachen kann – das ist alles andere als selbstverständlich!

00:40:53: Das sehen wir mit Blick auf den Festivalmarkt über den wir hier bei Deep Dive ja schon in Folge siebzehn gesprochen haben.

00:40:59: Und dafür ist auch ein Branchen-Event wie das Reeperbandfestival nicht gefeiert.

00:41:04: Dazu hören wir noch mal Karsten Broster.

00:41:06: Wir können alle Festivals, die es nicht mehr gibt, die aber eine Zeit lang auch mal wahnsinnig notwendig waren.

00:41:12: Also das Beispiel Popcom ist sicherlich sozusagen eines der vielen in der Branche im Gedächtnis geblieben ist, weil dann eine ganze Reihe auch mit Fehlentscheidungen dazu geführt hat, dass ein Festival verschwindet.

00:41:23: Aber auch da waren es Entscheidungen.

00:41:25: Genauso, wie es Entscheidung waren die dazu geführt haben das ein Festival nicht mehr gibt kann es eine Menge Entscheidungen geben die dazu führen dass ein festival über Jahrzehnte wenn nicht Erhunderte hinweg relevant bleibt ums mal so groß zu machen.

00:41:35: aber das muss jedes Jahr neu gegründet werden und dann so Sachen zu machen wie vor ein paar Jahren als alle sich gefragt haben Wie veranstaltet man eigentlich Clubkonzerte in einer Pandemie?

00:41:46: Weil das Reperbahnfestival in den Orten nehmen gesagt, wir probieren es mal aus.

00:41:50: Wir haben die Möglichkeit das auszuprobieren weil wir ja ein öffentlich gefördertes Festival sind und Sachen anders machen können.

00:41:56: wie sehen Strukturen des Musikmarktes aus, die überlebensfähig sind?

00:42:00: Wie verhält sich live und recorded zueinander?

00:42:04: Wie bringe ich die verschiedenen Akteurinnen der Musikbranche insgesamt gemeinsam in einen Raum um festzustellen dass die Wertschöpfungskette eigentlich vom Instrumentenbauer bis zum Merch-Anbieter geht.

00:42:16: Und dazwischen ist alles andere befindet – der kreative Prozess genauso wie das Wirtschaftsklicketkruz als das Erleben des Publikums, das dem Ganzen überhaupt erst die Grundlage gibt.

00:42:25: Und wenn das Festival die Frage, dass er der Legitimität in den Raum stellt dann öffnet es genau einen Raum indem man immer wieder neu herausfinden kann was uns denn heute und morgen wichtig ist.

00:42:48: Es gilt hier, auf sich zu agieren.

00:42:57: Und so blickt auch Detlef Schwarte auf die Zukunft des Festivals!

00:43:21: bei der sich tatsächlich auch die großen und die kleineren Akteure dieses Musik-Ökosystems, dieses Marktes treffen aus den verschiedensten Bereichen eben auch Rekordetverlagswesen.

00:43:37: Live Entertainment natürlich im besten Fall Attack NGOs Politik Medien Verwaltung.

00:43:43: also das ist schon letztlich der Purpose des Festivals dass wir all diese Menschen zusammenbringen in dem ein oder anderen Moment dann tatsächlich Dinge passieren und entstehen, die vielleicht nicht entstanden werden.

00:43:56: Wenn diese Menschen sich auch bei uns

00:43:59: treffen.".

00:44:00: Ja eben solche Dinge wie mein Blogprojekt, ohne meine Auseinandersetzung mit Flair auf dem Repa-Band-Festival, dass es eben auch so ein bisschen die Magie und das Potenzial, wenn so viele kreative Menschen den Musik am Herzen liegt an einem Ort aufeinander treffen.

00:44:21: Und meine Geschichte ist da ja nur eine von ganz vielen.

00:44:25: Und dass es diese Räume gibt?

00:44:27: Ist nicht selbstverständlich!

00:44:29: In den letzten Wochen war das Repa Bandfestival ja mehrmals in den Schlagzeilen, wenn es um das Thema Kultur Förderung ging.

00:44:36: und wer jetzt eigentlich nun verantwortlich dafür ist, dass das Repa-Bahn Festival so wie es ist stattfinden kann.

00:44:42: Zur Einordnung!

00:44:43: Im Juli ging ein Entwurf zum Kulturetat des Bundes für das Jahr setzten siebenundzwanzig an die Öffentlichkeit.

00:44:51: Daraus geht hervor, dass der Kulturetag kleiner ausfallen wird als noch zweitausendsechsundzwantzig.

00:44:57: Statt zwei, fünf sieben Milliarden Euro nur noch zwei, drei sechs Milliarden Euro.

00:45:02: Das entspricht etwa acht Prozent weniger Geld was in Zeiten großer Spareform wohl auch ein Stück weit erwartbar

00:45:09: war.".

00:45:10: Dabei wird bei einigen Akteurinnen durchaus auch aufgestockt.

00:45:14: Die Wagner-Festspiele in Bayreuth sollen dem Entwurf nach mehr Geld bekommen als bisher.

00:45:20: Durch die Musikbranche ging allerdings ein besonderer Aufschrei Denn extrem große Kürzungen betreffen unsere Branche.

00:45:27: Knapp zwanzig Prozent weniger Geld soll es zum Beispiel für die Initiative Musik geben.

00:45:32: Diese Kürzung betrifft ja unsere Branche als Ganzes, also Festivals, Musikexport, Strukturförderung, Künstlerinförderungen – all das macht und fördert ja die Initiative-Musik.

00:45:44: Auch der Festival Förderfonds und der Deutsche Musikrat sowie der Amateur-Musikfonds sind von Budgetkürzungen laut den aktuellen Plänen betroffen.

00:45:53: Und in wirklich sehr großem, für uns alle hier auf jeden Fall auch sehr bauchschmerzigen Maße das Reparbahnfestival.

00:46:01: Der Entwurf zum Kulturetat lag zuerst unsere Medienpartner Musikwoche vor.

00:46:07: Er sieht eine weitreichende Kürzung der Fördermittel für das Reparbahnfestival vor.

00:46:12: Nachdem es schon für dieses Jahr massive Kürzungen gab, soll es für im Jahr ist noch einmal ein Drittel weniger Geld sein.

00:46:19: Nur nur noch drei Millionen Euro statt wie in diesem Jahr.

00:46:23: vier Komma fünf Millionen Euro.

00:46:25: In den vergangenen Jahren waren es noch sechs Komma zwei sieben Millionen Euro.

00:46:29: das Fördervolumen hätte sich innerhalb von zwei Jahren also mehr als halbiert sollte sich das wirklich bewahrheiten und wir alle hoffen sehr, dass es nicht der Fall sein wird.

00:46:39: Dann wird das das Repa-Bahn-Festival sehr verändern und vermutlich nicht auf die Weise, die dem Zukunftslab und zentralen Treffpunkt der Europäischen Musikbranche, das das repa-bahnfestival heute ist und morgen sein möchte gerecht wird.

00:46:53: Und dazu würde ich gerne noch mal Carsten Broster zu Wort kommen lassen mit einem längeren aber wie ich finde sehr wichtigen Statement.

00:47:00: Und dann gibt es beim Rieperbahnfestival über lange Jahre hinweg jetzt eine gute Übung, dass wir als Stadt das fördern.

00:47:07: Da haben wir auch abgestockt in den letzten Jahren was tatsächlich auch an regionalwirtschaftlichen Effekten bei uns in der Stadt ankommt weil das ist das was unsere Kulturpolitik kann.

00:47:14: Wir können vor Ort ein Club-Festival fördern und Der Bund hat sehr viel Geld in der Vergangenheit in die Hand genommen um aus diesem Club Festival in Hamburg Das schon in sich besonders ist, weil Hamburg so eine große Clublandschaft hat Darüber hinaus noch den deutschen, mittlerweile den europäischen und ich finde wenn man sich die Gesamtlage anguckt momentan auch potenziell global relevantesten Marktplatz der Musikbranche.

00:47:38: Das geht über das, was Hamburg politisch wollen kann hinaus.

00:47:41: Weil dann setzt sich Fördermittel ein wie der Branche insgesamt in Deutschland, wenn nicht gar in Europa zugutekommen müssen und da braucht es auch eine Verantwortung tatsächlich der nationalen Kulturpolitik oder sogar auch der National- und Wirtschaftsförderpolitik weil sie eigentlich eine kreativwirtschaftliche Förderung ist die wir da sehen.

00:47:58: Und ich hoffe sehr dass die Diskussion, die wir gerade darüber führen, dass dort bis zu Kürzungen ja schon gekommen ist Dass noch eine Gelegenheit gibt, darüber politisch zu reden.

00:48:09: Weil wenn ich jetzt höre das soll Hamburg kompensieren dann verkennt es die Möglichkeiten und auch das Gefühl dass wir Föderal miteinander haben.

00:48:17: Hamburg hat seine Förderung von Vierfach in den letzten kurzen Wegstrecken um mehr zu machen um das Festival zu stabilisieren.

00:48:24: aber wir werden nicht von Hamburg aus Mit Hamburger Steuermitteln, denen für die gesamte bundesdeutsche Musikwirtschaft relevante Marktplätze allein finanzieren können oder auch nur mehrheitlich anteilig fünfzig Prozent oder was da jetzt im einen oder anderen vielleicht in den Kopf schweb finanziert.

00:48:42: Das ist ähnlich wie bei vergleichbaren Marktplätzen.

00:48:44: Nehmen wir die Berlinale, nehmen wir die Buchmesse eine Aufgabe, die sich an die Branche und dann auch die Bundesförderinstitutionen richtet – wenn man das will!

00:48:54: Wenn man das nicht will, wenn wir auf uns reichen Clubfestivals, dann kommen wir sagen mit anderen Pädakultisten klar.

00:49:00: Aber in einer Zeit, in der wir ja feststellen dass es im USA schwieriger wird so was wie South-Bay zu veranstalten weil die erratische Einreise und dieser Politik der Vereinigten Staaten ist jetzt auch nicht für jeden Künstler und jeden Executive Plausibel machen zu sagen da will ich gerade hin und sagen in so einer Zeit nicht zu versuchen, die Chance zu ergreifen und zu sagen dann machen wir das Rickerbahn Festival in Deutschland zu dem Ort an dem global sich die Branche einmal im Jahr trifft.

00:49:27: Muss gestehen, das verstehe ich ein Stück weit nicht.

00:49:29: Weil mich wirklich die Sorge habe dass wir da gerade eine Riesenschance an uns vorbeiziehen lassen und dann in zwei drei fünf Jahren aus der Bundespolitik reinende Interviews darüber hören, dass die Musik wieder mal im Wortsinne sei es in Groningen, sei ist in London beim Dottingshaus bei Ableger oder aber irgendeinem Festival, das wir grade noch gar nicht kennen wo aber irgendwann Staat sich entscheidet Wir investieren jetzt hier groß weil wir's wollen Das findet uns nicht da, wo es eigentlich der natürliche nächste Schritt wäre.

00:49:57: Nämlich hier beim

00:49:59: Reeperbahnfestival.".

00:50:01: Ja das ist doch mal ein großes Commitment und auch Vertrauen in die deutsche Musiklandschaft und das was wir von Hamburg aus bewirken können!

00:50:13: Bevor wir uns von euch verabschieden wollen wir noch einmal einen persönlichen Blick auf das Reepernbahnfestivals für den Jahr.

00:50:20: Alex, was wäre denn für dich persönlich so das beste Take-Away?

00:50:23: Was du dir aus den vier Tagen Konferenz und Festival erhoffst.

00:50:27: Ach ich hoffe dass es mir in diesem Jahr vielleicht auch besser als zuletzt gelingt eben eine gute Balance zu halten zwischen bereichernden Panelbesuchen und Späti Sessions richtig großen und richtig kleinen Shows Hip Hop und Indie Welt alten und neuen Kontakten dass ich ein bisschen kraftig Begegnung schöpfen kann und wir alle das können in diesen ja doch relativ weirden Zeiten.

00:50:50: Was für ein Take-away würdest du dir denn wünschen, liebe Lina?

00:50:53: Ja

00:50:53: ich muss bei der Frage tatsächlich sehr an unsere Letzte oder eine unserer letzten Folgen denken.

00:50:58: Nämlich die Episode dreißig, die mir immer noch ganz schön nachhängt.

00:51:01: Bei der es um Pop im ländlichen Raum ging mit Blick auf die Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern.

00:51:07: Wenn das Rehbarband Festival dann stattfindet wird die Wahl in Sachson Anhalt ja vorbei sein und wir werden einen Ergebnis haben indem sich ja sehr wahrscheinlich der immer größer werdende Rechtsruck in irgendeiner Form klar abbilden wird.

00:51:19: Ich wünsche mir, dass wir als Musikbranche, wenn wir dann in Hamburg auf dem Spielbodenplatz miteinander connecten, dieses Thema nicht aus dem Blick... verlieren, dass es mit im Fokus steht.

00:51:30: Und mein Bestcase wäre auf jeden Fall das wir mit konkreten Ideen und einem Gefühl das gemeinsam auch angehen zu können und zu wollen aus dieser Septemberwoche in Hamburg dann auch rausgehen.

00:51:43: Um dem vorwegzugreifen habe ich mir Carsten Broster nochmal geschnappt und ihn dazu befragt welche Stellschrauben er denn für unsere Branche bei dem Thema eigentlich sieht?

00:51:55: Dass er die Musikbranche durchaus in einer Form von Verantwortung sieht, das hat er bei seiner Eröffnungsrede im letzten Jahr auf dem Reperband-Festival sehr klar gemacht.

00:52:04: Und lass uns mal reinhören was er mir da erzählt hat!

00:52:07: Ich interpretiere das was wir politischen unseren Gesellschaften momentan erleben auch als eine Reaktion darauf dass irgendwie alle miteinander mit der Gegenwart nicht so richtig zur Rande kommen aber keiner so ne Idee hat was eigentlich die Zukunft ist.

00:52:20: also alle zitieren gerade sagen immer den Gramji mit einem Satz, den er so gar nie gesagt hat.

00:52:26: Aber nach dem Muster das Alte stirbt, das Neue ist noch nicht wirklich da und jetzt ist die Zeit der Monster!

00:52:31: Das hat er so nicht gesagt oder nur so ähnlich.

00:52:33: aber das Bild ist so schön eingängig und ich glaube in so einer Zeit wie sie da beschrieben wird befinden wir uns tatsächlich gerade.

00:52:38: irgendwie spüren wir es geht was zu Ende, irgendwie wissen wir auch aus Kompass Neues was das nicht weiß aber keiner.

00:52:43: Und dann kommen da diese politischen Akteure, die sagen wir halten das auf.

00:52:47: Wir verhindern dass wir bauen sogar den Fortschritt zurück und gehen zurück in die fünftiger Jahre.

00:52:51: Da war es doch gemütlich oder in die dreißiger Jahre wenn sie noch radikaler sind.

00:52:54: Und wir alle sagen dann und viele aus der Musik auch Das ist falsch!

00:52:59: Das ist total ehrenwert, dass wir's machen aber die Chance die Musik hat und die Kunst allgemein hat ist Erlebnisse zu schaffen, dass es auch noch was Drittes gibt Also was jenseits dessen, was wir momentan machen und was wir nicht gut finden.

00:53:11: Und dieser wirklich furchtbaren Menschenfeindlichen Alternative, die da von einigen gerade propagiert wird, nämlich tatsächlich zu sagen es gibt sowas wie gute Emotionalität in der Öffentlichkeit Es gibt Gemeinschaftserlebnisse, die sagen einem ein gutes Gefühl geben.

00:53:26: Es gibt eine Möglichkeit dass Seien es dreihundert Leute in einem Club, seien es siebzig Tausend im Stadion zusammenkommen.

00:53:32: Die mit Sicherheit politisch nicht einig sind!

00:53:34: Die mit Sicherheit auf ganz viele Fragen ihres Lebens unterschiedlich gucken?

00:53:38: Aber in dieser Situation durch das was da auf der Bühne passiert, auf einmal zu einer Gemeinschaft werden und feststellen... Es gibt Dinge die wichtiger sind als dass wir in Frage X oder in Frage Yxpilonen unterschiedliche Ermeidungen sind.

00:53:48: Darüber können wir ja diskutieren aber erstmal sind wir Menschen die in einer Gesellschaft miteinander gut leben wollen und die eigentlich anständig miteinander umgehen wollen.

00:53:56: davon gehe ich eigentlich immer noch aus.

00:53:58: Das Problem ist nur, uns fehlt gesellschaftlich die Vorstellungskraft wie das sein könnte und wie sich das anführen könnte?

00:54:04: Und dieses Vakuum – das können die Künste nicht alleine füllen aber sie können uns eine Idee davon geben was noch gehen kann!

00:54:11: Ich glaube dass das wichtig ist so ein Bild davon was denn noch sein könnte in die Köpfe pflanzen um das zu verbinden mit der Erfahrung, dass es gut ist wenn man gut miteinander umgeht Insofern Emotionen nicht den Rechten überlassen, sondern Emotionen selber schaffen.

00:54:27: Aber Emotion mit denen sich gut leben lässt – das kann die Musikbranche wie kaum eine andere.

00:54:31: und über diese Wirkung nachzudenken um sie einzusetzen Das könnten wir alle gerade ganz gut gebrauchen ehrlicherweise Und ich hoffe dass es von der Energie dann doch was gibt, was da spürbar werden

00:54:41: wird.

00:54:43: Neben dem Wunsch, dass wir mit exakt dieser Inspiration nach Hause gehen habe ich noch eine persönliche Empfehlung.

00:54:48: Und zwar moderiere ich am Freitag das Rehpapernfestivals einer Session die mir auch sehr sehr doll am Herzen liegt und die auch inspiriert wurde durch unseren Podcast genau genommen durch unsere Folge XXIII wo wir über Kehrarbeit gesprochen haben.

00:55:03: Der Titel der Session ist Zwischen Charts und Pflegestufen, wie passen Kehrarbeit- und Musikbusiness zusammen.

00:55:10: Und wir sprechen dort tatsächlich über die Vereinbarkeit von Pflegeverantwortung für Angehörige und Arbeit in der Musikbranche.

00:55:18: Shari Hu ist dabei – die hatten wir ja zu dem Thema schon im Podcast zu Gast – außerdem kommen Anna Groß von Springstorff und der Musiker Sorab Osiris mit aufs Podium!

00:55:29: Wir haben einen zusätzlichen Stuhl auf dem Podium, der offen ist für alle Delegates die sich gerne am Gespräch beteiligen wollen.

00:55:36: Die ihre Erfahrungen mit dem Thema teilen möchten oder selbst Fragen haben.

00:55:40: Michi

00:55:41: wenn du nur eine einzige Session empfehlen dürftest aus den diesjährigen Sessionsprogrammen welche wäre das?

00:55:47: Das ist ne sehr gemeine Frage.

00:55:50: ich kann mich damit nur angreifbar machen.

00:55:53: Ich glaube was ich dieses Jahr total spannend finde sind so Perspektiven die wir uns außerhalb der Musikbranche so ein bisschen eingeladen haben.

00:56:04: Nämlich die Session mit Anne Broer-Hilker, die ehemalige Chefermittlerin des CumEx-Gandals oder auch Dr.

00:56:12: Kilian Hampel, der Co-Autor der Studie ... Ich glaub das ist eine Trennstudie gewesen von Jugend in Deutschland im Jahr zwanzig.

00:56:20: Also einfach noch mal mehr den Blick raus aus der Branche wagen oder beziehungsweise halt auch nochmal von anderen Personen, ja mal eine Einschätzung bekommen wie sie eigentlich auf unsere Branche gucken.

00:56:32: Das finde ich eigentlich total spannend.

00:56:34: Aber ja overall kann ich natürlich eigentlich alle Sessions die im East Hotel am Donnerstag und Freitag stattfinden empfehlen Ja die wirklich total mit ganz ganz viel Herzblut von unserem externen Kurator in ein Team zum Beispiel kuratiert worden sind Und auch sehr stark kompliziert wird durch unser Partnerinnenprogramm.

00:56:55: Deswegen kommt da einfach Vorbei, lasst euch auch ein bisschen treiben.

00:56:59: Es gibt auf jeden Fall genug Kaffee für alle und auch genug Softdrinks.

00:57:03: Wir lieben Kaffees!

00:57:04: Und ja, ich freue mich da auf jeden fall den einen oder die anderen zu sehen.

00:57:08: Cool, wir haben übrigens dieselbe Frage, die wir dir gerade gestellt haben lieber Michi also nach der Empfehlung für eine einzige Session Auch an Detlef Schwarze gerichtet und das hat er uns erzählt

00:57:21: Bei... Ich schätze mal diesem Jahr wieder achthundert neunhundert Programmpunkten die wir haben werden.

00:57:26: beim Riemannfestival, ist das natürlich eine etwas riesige Frage.

00:57:30: Ich finde dass das Opening zu den auch normale Festivalgäste kommen können wenn sie sich anmelden und natürlich auch die Professionals.

00:57:39: Dass das Opening eigentlich so ein Festival in der Nutshell ist.

00:57:44: im besten Fall, wenn es uns gelingt, die Themen, die mir wichtig sind unser Motto, unser Partnerland und andere Dinge dort gut in diese sechzig-siebzig Minuten zu fügen, dann ist das eigentlich eine sehr spannende Veranstaltung wo man auch viele Leute trifft und wo man einer der wenigen Gelegenheiten im Jahr hat.

00:58:03: Wo plötzlich dann primär die Branche einmal in einem Raum zusammensitzt und sich ihrer selbst vielleicht auch ein bisschen vergewissern kann oder eben dann auch im Gegenteil sich fragen kann hey was müssen wir eigentlich tun damit wir besser werden?

00:58:18: Damit wir unser Business mit der Musik eigentlich so weiter machen können einvernehmlich, dass alle davon weiter profitieren und Spaß daran haben.

00:58:26: Also das ist so einen Moment im Wochenabend, achtzehn Uhr dieses Jahr in Schnitz-Tiboli wo ich auf jeden Fall hingehen würde...

00:58:34: So Alex jetzt hast du uns aber noch gar keine Session Empfehlungen gegeben?

00:58:37: Das geht natürlich nicht!

00:58:38: Hau raus.

00:58:40: Ja, ich persönlich bin sehr gespannt auf die Session Culture Marketing isn't a Trend.

00:58:45: An der Dora Usinde Patrick Nushatzikareba, der neuerdings ja für den FC St Pauli arbeitet und List vom Black Entertainment Network teilnehmen werden.

00:58:56: Ansonsten kann ich mich tatsächlich vor allem Detlef anschließen – und zwar in diesem abschließenden Tipp, den er uns noch mit auf den Weg gegeben hat!

00:59:05: Ansonsten gibt es den ewigen gleichen Tipp für das Riegelmann Festival.

00:59:09: Sich treiben lassen, sich überraschen lassen... Es ist nicht der schlechteste Tipp finde ich.

00:59:14: Klar kann man sich gut vorbereiten und sich seine Fahrpläne und Laufplänen machen und KonzertpläNe und was man alles so ineinander und aneinander üben möchte um möglichst viel mit zu bekommen.

00:59:26: aber es darf auch mal werden runtergeschaltet.

00:59:30: Werden, finde ich und tatsächlich vielleicht auch mal einfach den nächsten gelegenen Club anlaufen, obwohl man vielleicht nicht genau weiß was da stattfindet.

00:59:38: Mal über das Festival Village Streifenbo, wie da sehr viel passieren wird auf dem Heiligen Geistfeld, über den Spielbodenplatz ja umsofern einfach eine gute Zeit haben.

00:59:50: Ja, auch wenn ich persönlich definitiv Team-Laufsplan bin.

00:59:55: Ich finde mit besseren Worten kann man diese Folge eigentlich gar nicht beenden und damit ja auch zugleich die Reperbahnfestival-Saison in den Jahr-Zwischen-Jährigen.

01:00:04: Außer natürlich mit noch mehr guten Nachrichten aus der Branche!

01:00:09: Ja Alex was hast du denn für unsere Lieblingskategorie im Podcast mitgebracht diesmal?

01:00:13: Die Crowdfunding-Plattform Kickstarter hat einen eigenen Culture Fund ins Leben gerufen, mit dem sie Independent Creator innen aus dem Bereich Kunst, Fashion, Film und natürlich Musik supporten möchte.

01:00:26: Hier können sich Artists die über Kickstarter ein Crowdfunding für ihr Projekt starten um zusätzliche Fördermittel bewerben.

01:00:33: insgesamt stehen eine Million US Dollar zur Verfügung.

01:00:37: Die Plattform möchte damit auf die immer größeren Challenges reagieren, die kreative Menschen bei der Finanzierung ihrer Projekte erleben und haben.

01:00:45: Ja, mega!

01:00:46: Danke fürs Teilen und auf ganz viele weitere gute Nachrichten.

01:00:49: Am besten natürlich in echt und zwar vom sechzehnten bis neunzehnte September zwei tausendsechsundzwanzig auf der Repa-Bahn in Hamburg.

01:00:57: Wir beide werden natürlich vor Ort am Start sein und freuen uns auf spannende Talks, auf tolle Begegnungen und natürlich auf Konzerte.

01:01:03: Falls ihr uns nicht vor Ort persönlich eure Meinung zu unserem Podcast sagen wollt könnt ihr uns auch eine Mail schreiben an deepdive zusammengeschrieben at repopmanfestivalzusammengeschrieben.com.

01:01:15: Wir freuen uns immer sehr von euch zu lesen und natürlich auch über eure Kommentare, Bewertungen, Likes und Shares auf den Streaming- und Social Media Plattform eures Vertrauens.

01:01:27: In diesem Sinne danke fürs Reinhören!

01:01:29: Und danke auch an unsere Gesprächspartner anderen für diese Folge die ja sonst zum Großteil eher hinter dem Kulissen aktiv sind und sich ganz schön aus ihrer Komfortzone gewagt haben.

01:01:38: Danke an unser fantastisches, wunderschönes Team im Studio.

01:01:41: An unsere großartigen Medienpartner von Musikwoche und natürlich an dich Weltbestar Alex!

01:01:47: Und an dich weltbeste Lina.

01:01:49: wir hören uns hier wieder nach dem Repa-Band Festival mit einer neuen Folge Deep Dive dann wieder ja in gewohnten Formaten mit tiefgründigen Recherchen zu aktuellen Musikbranchenthemen.

01:02:00: bis dahin bleibt gesund.

01:02:02: Repa-Band Festival Deep Life ist ein Podcast der RBX GmbH und wird präsentiert von Musikwoche.

01:02:09: Redaktion und Recherche Lina Wurkhausen und Alex Barbian, Produktion Produktdesign und Vermarktung Christina Schäfers Luisa Blotski Lou Böhm und Michael Götting.

01:02:20: Studio German Wahnsinn.

01:02:22: mit besonderem Dank an den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

01:02:26: wir sehen uns in Hamburg.

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